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3 min read 24 Aug 2026

IT-News für Azubis, Studenten und Quereinsteiger: Diese 6 Themen zählen jetzt

KI, Fachkräftemangel, NIS2, Windows-10-Ende: Die IT-News, die für Azubis, Studenten und Quereinsteiger gerade wirklich zählen – kompakt erklärt und mit konkreten Tipps, was du daraus machst.

Marcel Schmidtpeter By Marcel Schmidtpeter 24 Aug 2026
IT-News für Azubis, Studenten und Quereinsteiger: Diese 6 Themen zählen jetzt

# IT-News für Azubis, Studenten und Quereinsteiger: Diese 6 Themen zählen jetzt

Du hast wenig Zeit, willst aber wissen, was in der IT gerade wirklich zählt? Genau dafür ist dieser Beitrag. Wir haben die News zusammengestellt, die für deinen Karrierestart relevant sind – inklusive dem, was du daraus konkret machen kannst.

1. Der Fachkräftemangel bleibt – die beste Nachricht zuerst

Auch wenn in manchen Großkonzernen Stellen abgebaut werden: Auf dem deutschen IT-Arbeitsmarkt fehlen weiterhin Leute. Laut Bitkom waren es zuletzt rund 132.000 unbesetzte IT-Stellen – nach über 148.000 im Vorjahr. Die Zahl sinkt also langsam, bleibt aber hoch.

Was heißt das für dich? Unternehmen besetzen offene Stellen zunehmend mit Quereinsteigern, Fachinformatik-Azubis und Absolventen ohne Traumnoten. Ein solides Portfolio und echte Motivation schlagen oft den perfekten Lebenslauf.

Hinweis: Die Bitkom-Zahlen erscheinen jährlich. Wirf vor dem Vorstellungsgespräch einen aktuellen Blick darauf – das macht Eindruck.

2. Windows-10-Support ist ausgelaufen – Migrationsprojekte brauchen Verstärkung

Seit dem 14. Oktober 2025 liefert Microsoft keine kostenlosen Updates mehr für Windows 10. Wer beim alten System bleibt, zahlt für Extended Security Updates – oder migriert auf Windows 11. Deshalb rollen gerade in fast jedem Unternehmen Migrationsprojekte an.

Für dich als Azubi oder Quereinsteiger ist das eine Goldgrube: Genau solche Projekte – Testrechner aufsetzen, Software-Kompatibilität prüfen, Kolleginnen und Kollegen schulen – sind typische Einstiegsaufgaben. Wer hier zuverlässig mitzieht, sammelt schnell sichtbare Erfolge fürs Zeugnis.

3. KI-Skills werden zur Eintrittskarte – nicht zum Bonus

ChatGPT, GitHub Copilot und Co. sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Stellenausschreibungen erwarten, dass du diese Werkzeuge sinnvoll nutzt – zum Recherchieren, für Code-Reviews, für Dokumentation.

Dabei gilt: KI ersetzt dich nicht – aber Kollegen, die KI souverän einsetzen, haben einen echten Vorsprung. Wichtiger als Tool-Wissen ist trotzdem der Blick für die Grenzen: Sprachmodelle halluzinieren gern, und zu Datenschutz und Urheberrecht gibt es klare Regeln, die dein Arbeitgeber einhalten muss (Stichwort EU AI Act, dessen Vorgaben schrittweise in Kraft treten).

Dein Trainingsplan: Übe das Prompting an echten Aufgaben, prüfe jede KI-Antwort nach und notiere, wo sie falsch lag. Genau das unterscheidet dich von Leuten, die blind kopieren.

4. Cybersecurity: NIS2 macht Security zum Pflichtfach

Die EU-Richtlinie NIS2 verpflichtet deutlich mehr Unternehmen zu echtem Sicherheitsmanagement – vom Risikomanagement bis zu Mitarbeiterschulungen. Deutschland hinkt bei der Umsetzung zwar hinterher, aber viele Firmen stellen jetzt schon um.

Für dich bedeutet das: Security-Kenntnisse sind kein Nischenthema mehr, sondern Grundlagenwissen. Günstiger Einstieg: Die BSI-Materialien zum IT-Grundschutz sind frei verfügbar, und ISC2 bietet die Prüfung „Certified in Cybersecurity“ über die Initiative „One Million Certified in Cybersecurity“ teilweise kostenlos an – prüfe das aktuelle Angebot vor der Anmeldung.

5. Cloud-Zertifikate bleiben der schnellste Türöffner

AWS, Microsoft Azure und Google Cloud: Nahezu jedes Unternehmen nutzt inzwischen Cloud-Dienste. Die Einstiegszertifikate – etwa AWS Cloud Practitioner oder Microsoft AZ-900 – kosten um die 100 Euro, sind mit ein paar Wochen Vorbereitung machbar und kommen mit kostenlosen Lernpfaden daher.

Aber ehrlich: Ein Zertifikat allein bringt dich nicht ins Team. Kombiniere es mit einem kleinen Hands-on-Projekt im Free Tier – zum Beispiel eine simple Website hosten – und du hast sofort ein Gesprächsthema fürs Interview.

6. Python bleibt die Nummer eins unter den Programmiersprachen

Im TIOBE-Index liegt Python seit Monaten klar vorn – vor allem dank KI, Datenanalyse und Automatisierung. Für Quereinsteiger ist Python damit eine der besten Einstiegssprachen: Die Syntax ist lesbar, und du siehst schnell Ergebnisse.

Aber Achtung: Im Gespräch zählen weniger die Sprache als die Grundlagen. Datenstrukturen, Algorithmen und sauberes Arbeiten mit Git überzeugen Personaler mehr als die Frage, welche Sprache du kannst.

Was du jetzt konkret tun kannst

  • 5 Minuten täglich News: Abonniere den heise-Newsticker, Golem oder den BSI-Newsletter – das reicht völlig.

  • Ein Ziel pro Quartal: Eine Zertifizierung oder ein kleines Projekt auf GitHub. Nicht mehr, sonst bleibt es beim Plan.

  • News im Vorstellungsgespräch nutzen: Ein Satz wie „Ich habe gelesen, dass NIS2 viele Firmen umstellt – beschäftigt ihr euch schon damit?“ zeigt echtes Interesse.

  • Profil aktuell halten: Einmal im Monat LinkedIn oder XING checken wirkt Wunder.

Fazit

Der IT-Arbeitsmarkt bleibt einladend, aber die Anforderungen verschieben sich: KI-Nutzung, Security-Bewusstsein und Cloud-Grundlagen sind vom Nice-to-have zum Standard geworden. Die gute Nachricht: All das lernst du mit kostenlosen oder günstigen Mitteln – und genau dabei unterstützen dich unsere Guides auf study-it.education. Stöbere rein und leg los.

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